Der Kauf einer gebrauchten Industrieanlage bietet längst mehr als einen wirtschaftlichen Vorteil. Neben geringeren Investitionskosten und oftmals deutlich kürzeren Lieferzeiten kann die Wiederverwendung hochwertiger Maschinen und Apparate einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen leisten.

Eine Industrieanlage aus mehreren Tonnen Edelstahl, Stahl, Aluminium oder Kupfer hat bereits einen energieintensiven Herstellungsprozess durchlaufen. Wird eine technisch weiterhin nutzbare Anlage verschrottet und durch eine Neuanlage ersetzt, müssen diese Rohstoffe erneut gewonnen, verarbeitet und transportiert werden.


Genau hier setzt Permasale an: Wiederverwendung statt Neuproduktion.


Vom Nachhaltigkeitsgedanken zum konkreten CO₂-Wert

Bei Permasale möchten wir künftig noch einen entscheidenden Schritt weitergehen. Es genügt uns nicht, lediglich festzustellen, dass der Kauf einer gebraucht vorhandenen Industrieanlage Ressourcen schont.

Unser Ziel ist es, den damit verbundenen Klimavorteil nachvollziehbar, transparent und reproduzierbar zu quantifizieren.

Dazu arbeitet Permasale derzeit an einem Berechnungs- und Nachweiskonzept, das sich an den Anforderungen der ISO 14067 orientiert. Die Norm beschreibt Grundsätze, Anforderungen und Leitlinien zur Quantifizierung und Berichterstattung des Carbon Footprint von Produkten.


Wichtig: Das Verfahren befindet sich derzeit noch in Entwicklung und Prüfung. Bis zum Abschluss einer entsprechenden externen Verifizierung bzw. Zertifizierung werden von Permasale ermittelte Werte daher ausdrücklich als Berechnungen ausgewiesen.


Ein Praxisbeispiel: 6.000-Liter-Prozessmischer

Wie groß der Effekt sein kann, zeigt ein aktuelles Beispiel.

Für einen gebrauchten 6.000-Liter-Prozessmischer mit einem angenommenen Gesamtgewicht von rund 4.000 kg haben wir eine erste materialbasierte Berechnung durchgeführt.

Bei einem angenommenen Anteil von rund 3.750 kg Edelstahl sowie etwa 250 kg für Motor, Getriebe und weitere Stahlkomponenten ergibt unsere derzeitige Modellrechnung einen vermiedenen Material-Fußabdruck von ungefähr:

17,4 Tonnen CO₂


Der Wert verdeutlicht die Größenordnung, die bereits bei einer einzigen wiederverwendeten Industrieanlage entstehen kann.

Dabei handelt es sich noch nicht um einen ISO-14067-verifizierten Product Carbon Footprint. Für einen zukünftig belastbaren Nachweis müssen unter anderem Systemgrenzen, tatsächliche Materialmengen, Demontage, mögliche Aufarbeitung, Ersatzteile und Transport einheitlich berücksichtigt werden.


Der zusätzliche Nutzen für den Käufer

Hier sehen wir einen wichtigen zukünftigen Mehrwert von Permasale.

Der Käufer erhält nicht nur eine hochwertige gebrauchte Industrieanlage. Perspektivisch soll er zusätzlich einen methodisch nachvollziehbaren Nachweis über den mit der Wiederverwendung verbundenen CO₂-Vorteil erhalten können.


Damit könnten drei Vorteile miteinander verbunden werden:

Investitionskosten reduzieren – Lieferzeiten verkürzen – CO₂-Emissionen vermeiden.


Gerade für Unternehmen mit eigenen Klimazielen und Circular-Economy-Strategien kann die Wiederverwendung industrieller Anlagen damit auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zunehmend interessant werden.


Kreislaufwirtschaft beginnt bei der vorhandenen Maschine


Jede hochwertige Industrieanlage, die weiterverwendet werden kann, verlängert die Nutzungsdauer bereits eingesetzter Rohstoffe und Fertigungsenergie.


Unser Ansatz bei Permasale lautet deshalb:

Bevor eine Industrieanlage verschrottet wird, sollte geprüft werden, ob sie an anderer Stelle einen zweiten Lebenszyklus beginnen kann.

So verbinden wir wirtschaftlichen Nutzen mit Ressourcenschonung und arbeiten gleichzeitig daran, den daraus entstehenden CO₂-Vorteil zukünftig noch transparenter darzustellen.

Sie möchten gebrauchte Industrieanlagen kaufen oder nicht mehr benötigte Maschinen einer nachhaltigen Wiederverwendung zuführen? Sprechen Sie uns an.